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Verborgene Herausforderungen für Existenzgründer: Was dir niemand sagt, aber jeder wissen sollte!

Der Schritt in die Selbstständigkeit ist aufregend und voller Möglichkeiten, aber auch mit vielen verborgenen Herausforderungen für Existenzgründer verbunden. Während finanzielle Rücklagen und staatliche Zuschüsse oft im Vordergrund stehen, gibt es weniger offensichtliche Aspekte, die genauso wichtig sind. Einer dieser Aspekte sind unter anderem Glaubenssätze.



" Männer beim Kaffee trinken welche Lachen und sich über Tipps bei der Existenzgründung unterhalten.

 

Glaubenssätze: Unsichtbare Barrieren und wie du sie überwindest

 

Wir alle kennen den Spruch: "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr." Doch ist das wirklich so? Wenn wir annehmen, dass jemand mit 25 Jahren zum "Hans" wird und ab diesem Zeitpunkt nichts mehr dazulernt, wäre das ein sehr limitierender Glaubenssatz. Tatsächlich ist es so, dass viele Menschen auch im Erwachsenenalter weiterhin lesen, lernen und sich weiterentwickeln.

 

Glaubenssätze sind tief verwurzelte Überzeugungen, die unser Denken und Handeln beeinflussen. Sie entstehen oft in der Kindheit und werden von Eltern, Lehrern oder anderen Bezugspersonen geprägt. Diese Überzeugungen können uns entweder unterstützen oder behindern. Beispielsweise können Glaubenssätze wie "Geld verdirbt den Charakter" oder "Alle Reichen sind Verbrecher" uns unbewusst daran hindern, finanziellen Erfolg zu erzielen.

 

Es ist wichtig, diese Glaubenssätze zu hinterfragen und gegebenenfalls zu ändern. Hier sind einige Schritte, die dir dabei helfen können:

 

Selbstreflexion:

Nimm dir Zeit, um über deine eigenen Glaubenssätze nachzudenken. Welche Überzeugungen hast du in Bezug auf Geld, Erfolg und Selbstständigkeit?


Hinterfragen:

Frage dich selbst, ob diese Glaubenssätze wirklich wahr sind oder ob sie dich nur einschränken.


Neue Überzeugungen entwickeln:

Ersetze negative Glaubenssätze durch positive und unterstützende Überzeugungen. Zum Beispiel könntest du den Satz "Geld verdirbt den Charakter" durch "Geld ermöglicht mir Freiheit und positive Veränderungen" ersetzen.


Kontinuierliches Lernen: Sei offen für neue Informationen und Erfahrungen. Lies Bücher, besuche Seminare und tausche dich mit anderen erfolgreichen Unternehmern aus.


Tägliche Motivation: Der Schlüssel zur Beständigkeit

 

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die tägliche Motivation. Auch wenn gewisse Aufgaben langweilig erscheinen mögen, ist es entscheidend, konzentriert zu bleiben. Profis zeichnen sich dadurch aus, dass sie die Monotonie des Alltags überwinden können. Neben Talent und Glück ist dies eine der wichtigsten Eigenschaften für den Erfolg.

 

Es gibt Tage, an denen du dich nicht für jede Aufgabe begeistern kannst. Niemand freut sich immer wieder auf seinen Monatsabschluss oder die Buchführung. An solchen Tagen ist es wichtig, trotzdem weiterzumachen und dranzubleiben. So werden aus lästigen Aufgaben Gewohnheiten, die du irgendwann automatisch erledigst.

 

Hier sind 5 Tipps zur Aufrechterhaltung der täglichen Motivation:

 

Setze klare Ziele:

Definiere sowohl kurzfristige als auch langfristige Ziele für dein Unternehmen.


Belohne dich selbst:

Gönne dir kleine Belohnungen für erreichte Meilensteine.


Routine entwickeln:

Schaffe eine tägliche Routine, die dir hilft, fokussiert zu bleiben.


Pausen einplanen:

Plane regelmäßige Pausen ein, um deine Energie aufrechtzuerhalten.


Netzwerken: Umgib dich mit Gleichgesinnten und tausche dich regelmäßig aus.



Weitere verborgene Herausforderungen für Existenzgründer, überlege genau wem du von deinen Plänen erzählst.

 

Es ist ebenfalls wichtig zu überlegen, wem du von deinen Plänen erzählst. Ich spreche hier nicht davon, dass dir jemand deine Geschäftsidee klauen könnte oder dass du Betriebsgeheimnisse preisgibst. Vielmehr geht es um Freunde, Partner, Familie oder Arbeitskollegen.

 

Oftmals reagieren Freunde oder Familienmitglieder skeptisch auf deine Pläne zur Existenzgründung. Du könntest Sätze hören wie: "Das schaffst du doch niemals", "Das klappt doch nicht" oder "Wenn es so einfach wäre, warum macht das sonst keiner?" Solche Aussagen können verschiedene Gründe haben:

 

Unzureichende Kommunikation:

Vielleicht bist du noch nicht in der Lage, deine Geschäftsidee klar und überzeugend zu präsentieren.


Unbewusste Zurückhaltung: Deine Freunde möchten dich möglicherweise unbewusst auf Augenhöhe halten und verhindern, dass du aus der Reihe tanzt.

 

Achte darauf, mit welchen Menschen du dich umgibst.

 

Positive Einflüsse suchen:

Umgib dich mit Menschen, die dich unterstützen und inspirieren.


Mentoren finden:

Suche dir Mentoren oder Coaches, die bereits erfolgreich in deinem Bereich sind.


Energiefresser meiden:

Vermeide Personen, die dir Energie rauben oder ständig negativ eingestellt sind.


Umgang mit Familie, bei der Familie ist es etwas anders gelagert

 

Schutzinstinkt:

In der Regel wollen deine Familienmitglieder nur das Beste für dich und versuchen dich vor möglichen Risiken zu schützen.


Sorge um Sicherheit:

Aussagen wie "Du willst doch deinen sicheren Job dafür nicht kündigen" kommen meist aus Sorge um dein Wohlbefinden.


Grenzen anderer erkennen:

Wenn dir jemand sagt "Das schaffst du eh nicht", dann spiegelt das seine eigene Sichtweise wider – nicht deine Fähigkeiten oder Möglichkeiten.

 

Am besten behältst du deine Pläne zunächst für dich und sprichst darüber nur mit Menschen, die bereits Erfahrung in diesem Bereich haben und dir wertvolle Tipps geben können.

 


Als Existenzgründer gibt es viele Herausforderungen zu meistern – sowohl offensichtliche als auch versteckte:

 

  • Hinterfrage deine Glaubenssätze

  • Arbeite an deiner täglichen Motivation

  • Überlege genau wem du von deinen Plänen erzählst

  • Umgib dich mit positiven Einflüssen

 

Mit diesen Erkenntnissen bist du besser gerüstet für den Weg in die Selbstständigkeit!


Kennst auch du prägende Glaubenssätze? Schreib sie uns in die Kommentare, wir freuen uns darauf.

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